Thomas
Aeffner
Er sucht bei seiner Arbeit Zugang zu dem, was dann später "das
Bild" ist. Einfach gesagt, diese Arbeit wird als Weg beschrieben,
der das Ziel markiert.. So wie es unmöglich ist, der Farbe Rot
bei Aeffner einen Charakter zu verleihen, so unsinnig, sie von der
Wirkung festzulegen. Doch wo ist dieser Weg, der zu einem ausgewähltem
Rot an exponenter Stelle führt? Der Verweis auf Emil Nolde istehrenvoll
und angemessen, aber wie war er zu seinen Bildern gelangt? Thomas
Aeffner spricht davon, daß er sich in das Bild hineinbegibt.
Das ist etwas was dem Außenstehendem vielleicht unwarscheinlich
erscheint, sich in das Bild hinein zu begeben welches noch gar nicht
da ist. Oder mit anderen Worten, auf der leeren Leinwand sind für
den Künstler alle Bilder verborgen, die sie in sich trägt.
Diesen bIldern zur Farbe, zur Form zu verhelfen, ist die eigentliche
Arbeit. |